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Bluthochdruck und Sauna – das sollten Sie beachten

Bluthochdruckpatienten sind oft verunsichert, was gut für ihre Gesundheit ist und was sie vermeiden sollten. Falls Sie sich fragen: Darf ich mit Bluthochdruck in die Sauna gehen, kann man das in den meisten Fällen mit „Ja“ beantworten. Für einige Menschen mit Hypertonie werden Saunagänge sogar empfohlen, doch nicht für jeden ist die Hitze gesundheitsförderlich.

Sauna kann den Blutdruck senken

Sauna und BluthochdruckBei starker Wärme dehnen sich die Blutgefäße aus und das Herz muss das Blut mit weniger Druck durch die Gefäße pumpen. Dadurch sinkt der Blutdruck. Das ist zunächst eine gute Nachricht, doch gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Mit hohem Blutdruck in die Sauna

Bitte fragen Sie auf jeden Fall ihren Arzt/die Ärztin, ob Saunabesuche für Sie geeignet sind. Die folgenden Tipps sind ebenfalls nur nach Rücksprache mit dem Arzt umzusetzen. Bei Herz-Kreislauferkrankungen ist besondere Vorsicht angesagt, ebenso kommt es auf die Blutdruckwerte an.

  • Gehen Sie nur in die Sauna, wenn ihr Blutdruck regelmäßig kontrolliert wird und schon eingestellt ist.
  • Lassen Sie evtl. zuvor ein Belastungs-EKG machen. Bei diesen Tests (meistens auf einem Ergonometer durchgeführt) wird eine Belastung von etwa 100 Watt erreicht, bei einem Saunagang sind es ca. 70 Watt. Je nach Alter gibt es Obergrenzen für den dabei erreichten Blutdruck, die gegen einen Saunabesuch sprechen.
  • In Verbindung mit blutdrucksenkenden Medikamenten kann der Blutdruck während des Saunabesuches zu stark abfallen. Schwindel, Übelkeit und Kreislaufprobleme können dadurch auftreten, auch ein Kollaps ist nicht auszuschließen. Es wird empfohlen, die Blutdrucksenker am Saunatag zu reduzieren oder erst nach dem Saunagang einzunehmen. Zur Sicherheit messen Sie zuvor und danach ihren Blutdruck.
  • Fangen Sie mit kurzen Saunagängen an. Für den Anfang sollten zwei Gänge von 10 – 15 Minuten das Maximum sein. Wenn Sie sich unwohl fühlen, verlassen Sie die Saunakabine sofort.
  • In der finnischen Sauna herrschen die höchsten Temperaturen. Bei Bluthochdruck sollten Sie lieber mit einer Bio- oder Dampfsauna beginnen, diese sind schonender und entwickeln nicht so extrem hohe Temperaturen.
  • Mit Bluthochdruck sollte man nicht das kalte Becken zum Abkühlen nutzen. Durch die Kälte ziehen sich die Blutgefäße wieder zusammen, was den Blutdruck wieder ansteigen lässt. Auch könnte der Schock über den extremen Temperaturwechsel zu Kreislaufstörungen, Herzrasen und anderen unerwünschten Effekten führen.
  • Gehen Sie stattdessen in einen kühlen Raum, um sich langsam abzukühlen.
  • Trinken Sie zwischen und nach den Saunagängen viel Wasser (oder Saftschorlen). Es sollte in etwa Zimmertemperatur haben und nicht zu kalt sein. Der Körper braucht viel Flüssigkeit, unter anderem, um das Blut dünn zu halten, sodass es besser fließen kann. Mit dem Genuss Alkohol sollte man ein paar Stunden warten.

Natürlich sollte sich jeder am Anfang in der Sauna zurückhalten und ganz langsam die Dauer der Saunagänge steigern – egal wie hoch oder niedrig der Blutdruck ist. Der Körper braucht Zeit, um sich an den Wechsel zwischen Hitze und Kälte zu gewöhnen. Idealerweise sollten Sie stets Ihr Blutdruckmessgerät zur Hand haben.

 

Hinweis: Natürlich kann unsere Seite keinen Arztbesuch ersetzen. Eine Selbstdiagnose oder –behandlung darf den fachkundigen Rat eines Arztes nicht außer Kraft setzen. Doch gemeinsam mit Ihrem behandelnden Arzt lässt sich Bluthochdruck gut behandeln. Diese Seite schafft dafür die Voraussetzungen, um in Eigenregie die notwendigen Daten korrekt zu erfassen. Diese bietet die Grundlage für die weitere Vorgehensweise.


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