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Bluthochdruck und die Psyche

Bluthochdruck ist ungesund und macht vielen Menschen zu schaffen. Er kann chronisch erhöht sein oder nur gelegentlich. Meistens wird den Betroffenen empfohlen, ihre Ernährung umzustellen und mehr Sport zu treiben. Ist der Blutdruck dauerhaft zu hoch, werden blutdrucksenkende Medikamente verschrieben. Doch wie die meisten anderen körperlichen Beschwerden auch, sollte man sich die eigene Psyche genauer ansehen, um die Ursachen zu finden.

Blutdruck und die PsycheMan weiß mittlerweile, dass unser Körper sensibel auf Gefühle reagiert und auf die Dauer krank werden kann. Auch verengte Gefäße, die für einen höheren Blutdruck sorgen, können Folgen von Dauerstress und unterdrückten Emotionen sein.

Gelegentlicher Bluthochdruck: Emotionale Ursachen

Im Allgemeinen heißt es, dass Stress und Ärger den Blutdruck nach oben treiben können. Doch was fällt alles unter Stress?

  • Aufregung, vergleichbar mit Lampenfieber.
  • Angst bis hin zu Panikattacken
  • Unterdrückte Wut und andere angestaute Gefühle
  • Emotionale Ausnahmesituationen

Ist der Blutdruck dauerhaft erhöht, kann das mehrere Gründe haben

  • Dauerstress
  • Man ist zu angepasst und versucht ständig, seine wahren Emotionen zu unterdrücken
  • Man geht Konflikten aus dem Weg.
  • Man steht permanent „unter Druck“: Kurt Tepperwein schreibt dazu: „Der zu hohe Blutdruck entsteht durch die ständige Vorstellung einer Leistung, ohne dass die Vorstellung in Aktivität umgesetzt wird.“ (Aus „Die Botschaft deines Körpers“)

Es kommt also zu einem dauernden Druck, der für kurze Zeit mehr Energie zur Verfügung stellen würde. Verbraucht man diese Energie jedoch nicht, bleibt der Druck bestehen.

  • Ständiger Ärger, der nicht herausdarf. Man ist es schon so gewohnt, seine Gefühle für sich zu behalten, dass sie sich automatisch gegen den Körper richten.
  • Auch Dauergeräusche in der Wohnung oder bei der Arbeit (z.B. singende Heizung, andauernder Pfeifton) erzeugen Stress und somit Bluthochdruck.

Bluthochdruck senken mit Entspannungstechniken

Emotionale und körperliche Entspannung sind enorm wichtig – für den gesamten Körper. Wenn Sie es nicht schaffen, ihren Geist zur Ruhe zu bringen, versuchen Sie es mit Yoga, Qigong oder geführter Meditation. Vor allem Qigong ist eine hervorragende Methode, still zu werden und sich ganz auf Atmen und Fühlen zu fokussieren. Wenn Sie partout nicht entspannen können, gehen Sie vorher eine Runde Rad fahren, Joggen oder laufen die Treppen auf und ab.

  • Auch Entspannungsmusik kann helfen, etwas tibetanische Klangschalen oder sanfte Musik.
  • Akupunktur kann zu mehr Gelassenheit verhelfen und einen Ausgleich in Körper und Geist anregen.

Zeit zum Nichtstun nehmen

Nehmen Sie sich so oft es möglich ist, einige Minuten nur für sich. Am besten natürlich an der frischen Luft. Setzen Sie sich einige Zeit in die Sonne oder unter einen Baum und tun Sie gar nichts, auch nicht an den nächsten Termin zu denken. Einfach nur sitzen, fühlen, atmen.

Psyche: Emotionen annehmen und rauslassen

Kämpfen Sie nicht gegen ihre Emotionen (Wut, Trauer, Angst). Indem Sie Ängste, Ärger und Trauer akzeptieren, verlieren diese ihre Macht. Leider ist unsere Gesellschaft sofort mit Verurteilung zur Stelle, wenn jemand seinen Ärger rausschreit oder emotional reagiert. Man wird gerne als „zu empfindlich“ bezeichnet oder zumindest schräg angeschaut. Ignorieren Sie das! Es geht um Sie ganz allein und nicht um das, was andere von ihnen halten mögen. Emotionen sind ein Teil von uns und nichts, dessen man sich schämen muss.

Aber: Steigern Sie sich nicht in den Ärger hinein. Lassen Sie ihn kurz raus, dann lassen Sie ihn gehen.

Auslöser für Ärger und Stress minimieren

Vermeiden Sie Kontakt zu Menschen, die Sie aufregen. Das sagt sich so leicht, werden Sie jetzt denken, wie soll ich meinem Chef aus dem Weg gehen? Haben Sie schon versucht, ihm ihre Situation klarzumachen? Auch einem Chef kann man – vorsichtig – die Meinung sagen. Notfalls wechseln Sie die Arbeitsstelle.

Überlegen Sie sich in Ruhe, warum Sie gewisse Situationen oder Menschen auf die Palme bringen und ihnen Bluthochdruck verursachen. Vielleicht können Sie ihre Einstellung ändern, sodass Sie sich nicht mehr so oft ärgern müssen. Man kann andere Menschen nicht ändern, aber man kann sich innerlich von ihnen distanzieren.

Die eigene Psyche: Hören Sie auf ihre Bedürfnisse

  • Niemand muss ständig funktionieren oder sich zu etwas zwingen. Gerade dann, wenn der Stress zu groß ist, sollte man sich einige Minuten zurückziehen und sich ausklinken. Tief durchatmen, Augen schließen und alles loslassen.
  • Ist ihnen eher nach Bewegung anstatt einer Entspannungsübung, dann versuchen Sie nicht, sich zur Ruhe zu zwingen. Bewegen Sie sich, wenn ihnen nach Abreagieren ist, und entspannen Sie, wenn Sie denken, es ist der richtige Moment dafür. Ihr innerer Druck braucht ein Ventil!
  • Achten Sie auch auf ihre Ernährung und trinken Sie viel Wasser. Gönnen Sie sich gelegentlich einen Tee mit Baldrian, Lavendel oder anderen beruhigenden Kräutern.
  • Suchen Sie sich eine Beschäftigung, die ihnen Spaß macht. Ganz egal, ob Sie malen, ein Instrument lernen, ein Buch schreiben oder zum Tanzen gehen. Nehmen Sie sich jeden Tag oder zumindest jede Woche Zeit, um ihrem Hobby nachzugehen.

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